13.12.11, 12:56 Uhr
Liebe Freunde der Aktionsgemeinschaft Maximilianstrasse e. V.
Endlich haben die Verantwortlichen der Stadt Augsburg auf die verstärkt auftretenden Konflikte zwischen Gastronomie und den Bewohnern reagiert und den Bebauungsplan 470 auf den Weg gebracht.
Ziel des Planes ist eine nachhaltige städtebauliche Ordnung, bei der die Nutzungsart und Nutzungsmischung innerhalb des Plangebiets verträglich gesteuert wird.
Es sollen die vorhandenen Nutzungen, wie Einzelhandel, Dienstleistungen, Gewerbe und Wohnen gestärkt und gesichert werden.
Zudem sollen die Wohnbedürfnisse, sowie die Schaffung und Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen gefördert werden und gewährleistet bleiben.
Das Wohnen und weitere sensible Nutzungen, wie Bildungsstätten, kirchliche und kulturelle Einrichtungen solle vor unverträglichen Störungen geschützt werden.
Soweit der Originalton des Bebauungsplans 470.
Eigentlich wäre die ehrliche Umsetzung dieser Ziele die Lösung all unserer Probleme!
Viele von Ihnen waren bei dem Gedankenaustausch mit Herrn Dr. Ulrich im Rathaus und haben die Hilflosigkeit erlebt, mit der Herr Dr. Ulrich auf unsere Beschwerden reagiert hat und für alle Maßnahmen rechtliche Bedenken vorgebracht hat? Der BP 470 spricht da aber eine andere und eindeutige Sprache.
Vorerst aber haben wir aber mit großer Freude und Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass die Stadt das Bürgerbegehren für eine Neugestaltung der Maximilianstraße akzeptiert hat und gerade noch termingerecht mit dem Umbau begonnen hat.
Man kann schon ahnen, wie einmal und hoffentlich bald, eine der schönsten Straßen Europas aussehen könnte.
Der Anfang ist gemacht aber wir wollen natürlich nicht nur eine schöne Straße, sondern auch darin wohnen können ohne den bisherigen Belästigungen unbelehrbarer Kneipenbesuchern ausgesetzt zu sein.
Wir hoffen, dass unsere Bemühungen, eine bessere Wohnqualität zu erreichen, bald Früchte tragen und auch die andauernden Ruhestörungen eingedämmt werden.
Ihre Aktionsgemeinschaft Maximilianstrasse e.V.
Dieser Eintrag wurde zuletzt am 19.05.12 um 13:09 Uhr von Dipl. Betriebswirt Wolfgang Doßmann editiert.
19.09.11, 16:57 Uhr
Die Aktionsgemeinschaft Maximilianstrasse e.V. weißt mit aller Deutlichkeit das Vorhaben der Stadt Augsburg zurück, „ braven“ Kneipenbesitzern die Möglichkeit zu geben den Frieden in der Innenstadt noch zusätzlich mit einer Genehmigung für laute Live- Musik in den Gastro- Käfigen zu stören!
Es ist eine Provokation, ohne Beispiel, dass trotz der laufenden Klage beim VGH, gegen die permanente Lärmbelästigung, weiter Öl ins Feuer gegossen wird und die Rechte der Bewohner ignoriert werden.
Um „brave“ Kneipenbesitzer zu belohnen, sollte man, wie von der Mehrheit der Bewohner gefordert, eine geregelte Sperrzeit einführen. Hiermit kann man die einsichtigen Kneipen belohnen und ihnen eine verlängerte Öffnungszeit genehmigen!
An die Eigenverantwortung von Wirten zu appellieren zeugt von großer Naivität, da dies schon seit vielen Jahren erfolglos versucht wird.
Wir fordern die Verantwortlichen der Stadt auf, den Versuch aufzugeben den Bewohnern der Innenstadt zusätzliche Belastungen zuzumuten!
Dieser Eintrag wurde zuletzt am 31.12.11 um 12:48 Uhr von Dipl. Betriebswirt Wolfgang Doßmann editiert.
14.04.11, 14:35 Uhr
Stellungnahme zur Sperrzeitverlängerung
Die Aktionsgemeinschaft Maximilianstrasse e.V. fordert mit Nachdruck eine Sperrzeitverlängerung der Gastronomie in der Innenstadt Augsburgs.
Die Stadt war innerhalb eines Jahres nicht in der Lage auch nur einen kleinen Teil seines mit großem Tamtam, angekündigten 17 Punkte Programms umzusetzen.
Die Zeit ist reif, nun endlich, die Sperrzeitverlängerung einzuführen. So steht es jedenfalls im Versprechen der Stadt, wenn die 17 Punkte nichts bringen.
Die Polizei, der Bayer. Städtetag, die Mehrheit der Bevölkerung und wir sehen in der Sperrzeitverlängerung von 1 Uhr bis 6 Uhr, das wirksamste Mittel eine nachhaltige Verbesserung der untragbaren Zustände die des Nachts in der Innenstadt herrschen, zu erreichen.
Mit einer Sperrzeitverlängerung würde auch die im VGH Urteil vom 2009 geforderte Reduzierung des Lärms, des Vandalismus und die massive Verschmutzung erfüllt.
Jetzt sollte die Stadt schnell handeln, um nicht weitere Fehler in ihrer politischen Bilanz zu machen.Die Zunahme um fast 20%, der unter Alkohol verübten Straftaten, die zu einem großen Teil den nächtlichen Randalierern in der Innenstadt zuzuschreiben ist, sollte unsere Verantwortlichen zu schnellem Handeln bewegen und sich nicht nur auf die Polizei verlassen. Es ist beschämend, wenn selbst die Landesregierung, die ja für dieses Desaster verantwortlich ist, jetzt den schwarzen Peter den bayerischen Kommunen zuschiebt und meint, sich damit aus der Verantwortung zu mogeln. Ist hier schon der nächste Wahlkampf im Gange, der wieder auf dem Rücken der Bürger ausgetragen wird?
Wenn der Stadtjugendring eine Verbesserung der Situation sieht, so ist dies nur der Versuch, das eigene Scheitern zu vertuschen. Der Stadtjugendring sollte sich besseren Aufgaben widmen und die Verbesserung der kulturellen Szene in Angriff nehmen, so wie es von der Stadtregierung gefordert wurde.
Keiner sträubt sich gegen ein niveauvolles Nachtleben mit längeren Öffnungszeiten, die aber der Stadt die Möglichkeit geben müssen, Konzessionen zurückzunehmen, sollte sich der Veranstalter nicht an die Regeln halten.
Es ist höchste Zeit die Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt auf ein menschenwürdiges Niveau zu bringen!
Dieser Eintrag wurde zuletzt am 19.09.11 um 16:27 Uhr von Dipl. Betriebswirt Wolfgang Doßmann editiert.